Autor*innen: von Känel, P. ; Tokarski, B. M. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 28 | Heft: 1 | Seiten: 18 bis 28 | Erscheinung: 03.03.2026 | DOI: 10.3936/r9c8v332
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Abstract
Angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege nimmt die Bedeutsamkeit flexibler Arbeitszeitmodelle zu. Eine Möglichkeit zur Arbeitsflexibilisierung ist der 12-Stunden-Schichtdienst, der jedoch mit zahlreichen Vorund Nachteilen verbunden sein kann. Diese qualitative Studie untersucht den Einfluss eines 12-Stunden-Schichtdienstes auf die Work-Life-Kohärenz von Pflegefachpersonal. Es zeigt sich einerseits ein positiver Effekt auf die Work-Life-Kohärenz. Eine zusätzliche Belastung im Vergleich zum 8, 5-Stunden-Modell wurde nicht festgestellt, sofern ergonomische Vorgaben und ausreichende Pausen gewährleistet sind. Gesundheitsbetriebe profitieren durch geringeren Aufwand und höhere Flexibilität, sollten den 12-Stunden-Schichtdienst jedoch nicht verpflichtend, sondern als wählbare Ergänzung einführen
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